Dankeschön

Ein wunderschönes Fasnetwochenende ist vorüber und wir blicken zufrieden und stolz auf drei närrische Tage zurück. Vorneweg, unser Fasnetmotto „Ein Dorf steht Kopf“ wurde vom Gosheim beispiellos umgesetzt. Über alle Tage, angefangen vom Aufhängen der Narrenbändel bis zum Abbau, konnten wir auf eine große Helferschar zählen. 
Die Narrenzunft sagt daher Danke Gosheim für diese tolle Unterstützung. 
Bereits zwei Tage vor Dreikönig konnten mit vielen Helfern die Narrenbändel entlang der Umzugsstrecke aufgehängt werden. Leider strafte der Wettergott diese unfasnachtliche Tat mit Dauerregen. Es sollte der letzte Regentag bleiben und so konnte schon am darauffolgenden der Narrenbaum gestellt werden. Traditionell begleitet vom Kindernarrentanz.
In einer intensiven Woche der Vorbereitungen wurde von den zehn Vereinen das Narrendorf aufgebaut, das große Festzelt in Rekordzeit aufgestellt und das Festbüro bezogen. Parallel schmückten einige närrische Gosheimer das Dorf und ihre Häuser. Zusammen mit den dreizehn Besenwirtschaften war den Gästen ein buntes Narrendorf bereitet. 
Mit dem Fassanstich am Freitag wurde das Jubiläumswochenende feierlich eröffnet und der anschließende Brauchtumsabend stand ganz im Sinne traditioneller Zunftvorstellungen. Parallel dazu wurde in den einzelnen Besen im Narrendorf gefeiert. Ein proppenvolles Zelt durften wir beim Kinder- und Jugendshownachmittag bewirten. 24 Tanzgruppen mit über 300 Kindern zeigten auf der Bühne ihr lange geprobtes Können. Der Nachmittag war bewusst nicht als Wettbewerb angelegt, jedes Kind sollte mit einer kleinen Überraschung nach Hause gehen. 
Am Abend dann, durften ca. 1300 Hästräger vor zahlreichen Zuschauern beim Nachtumzug ihre Zunft präsentieren. Viele Zuschauer fanden nach dem Umzug ebenfalls den Weg ins Narrendorf und bekamen einige der besten Guggenmusiken der Region auf ́s Ohr. Sämtliche Besen im Narrendorf und auch einige im Ort waren bis spät in die Nacht gut besucht. 
Das Highlight des Jubiläumswochenendes sollte dann der Umzug am Sonntag werden. Begonnen wurde der Tag mit einer verrückten Narrenmesse. Nach und nach füllte sich das Ort mit Narren aus sämtlichen Regionen Baden-Württembergs. Von Oberschwaben bis an die Schweizer Grenze und rauf nach Stuttgart. Von überall reiste eine bunte Narrenschar auf die Spitze der Alb. Und so waren es dann deutlich mehr Hästräger als erwartet die vor ca. 10000 Zuschauern einen dreistündigen farbenfrohen Umzug liefen. Nicht nur Unterhaltung fürs Auge war geboten, auch sorgten vielen Musikkapellen für so manchen Ohrenschmaus. Nach dem Umzug nutzten die Narren die Besenwirtschaften und feierten fröhlich und ausgelassen bis zur Abreise. 
Über alle drei Tage blieb die Veranstaltung ruhig und konnte ohne nennenswerte Zwischenfälle zu Ende gebracht werden. Der Dank geht hier auch an die Rettungskräfte und Sicherheitsorgane die sehr gut zusammengearbeitet haben. 
Zum Abschluss des Jubiläumswochenendes geht der Dank der Narrenzunft an unseren Festpräsidenten Bernd Haller und die Gemeinde Gosheim für die Unterstützung, unseren Schirmherrn Guido Wolf für eine einmalige Rede beim Zunftmeisterempfang, dem Musikverein für's musikalische Begleiten, Herrn Pfarrer Ginter für die Gestaltung der Narrenmesse, den Vereinen für die Besen im Narrendorf, den Privatleuten für die Besen im Ort, unseren Sponsoren, den Gosheimern fürs Schmücken ihrer Häuser über die tollen Tage, den Firmen für die Nutzung der Parkplätze, und natürlich und vor allem, den vielen vielen freiwilligen Helfer, über 500 an der Zahl, die ihre Freizeit investiert haben um diese Veranstaltung zu dem zu machen was sie geworden ist.
Ein unvergessliches Erlebnis für uns und unsere Gäste. 
A herzliches Vergeltsgott und Gaus-Narro